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Das Imperium ist das dominante Reich der Alten Welt, eine wohlhabende Nation mit mächtigen Armeen, die größtenteils von der dynamischen Rasse der Menschen besiedelt ist. Diese halten daher auch das Schicksal der Zivilisation in der Alten Welt in Händen. So etwas wie den typischen imperialen Bürger gibt es nicht. Die Bewohner der nördlichen Wälder und eisigen Küsten sind groß und stark. In ihren Augen lodert ein wildes, unbändiges Feuer, und sie haben blonde Mähnen und buschige Bärte. Bei diesem streitlustigen Volk verehrt man Ulric, den Gott der Schlacht, vor allen anderen Göttern. Menschen, die aus den kalten, östlichen Grenzlanden kommen, sind von kleinerer Statur, haben eine dunklere Hautfarbe und tragen meist dichte Schnauzbärte. Sie kleiden sich in schwere Felle und sind für ihre Vorliebe für starken Alkohol und ihr grimmiges Gemüt bekannt. Die Bewohner des Großen Waldes, der die Zentrallande des Imperiums bedeckt, bevorzugen ein ruhiges, beschauliches Leben, das sie Taal, dem Gott der Natur, weihen, während jene, die in den sonnigen, offenen Ebenen des Südens aufgewachsen sind, sich in bunte Gewänder hüllen und für ihren überschwänglichen Lebensmut und die wilden Geschichten, die sie so gerne zum Besten geben, bekannt sind.

Menschen verfügen bei weitem nicht über eine so lange Lebenserwartung wie die älteren Rassen der Elfen und Zwerge, doch gerade ihre Sterblichkeit treibt sie dazu, alles zu tun, um die Welt ihren Stempel aufzudrücken. Die Menschen des Imperiums sind für ihren überbordenden Einfallsreichtum und ihre unstillbare Abenteuerlust bekannt. Die Imperialen Technicusse streben beständig danach, die Zahnrad- und Dampfmaschinentechnologie, die sie von den Zwergen übernommen haben, zu verbessern und wagemutige Forscher dringen in die Länder jenseits des Ozeans vor. In letzter Zeit haben besonders unerschrockene Männer und Frauen begonnen, die Geheimnisse der Magie zu meistern, die die Hochelfen sie lehrten, auf dass die Menschheit eine Chance haben möge, gegen die verdorbene Hexerei zu bestehen, die die Armeen des Chaos ins Feld führen.

Geschichte

Die Geschichte des Imperiums nahm vor über zwei Jahrtausenden ihren Anfang. Damals wurde ein junger Häuptling namens Sigmar nach seinem glorreichen Sieg über eine gigantische Armee der grünhäutigen Orks und Goblins zum ersten Imperator gekrönt. Er einte die zwölf Stämme der Menschheit unter seinem Banner und schmiedete eine Allianz mit den Zwergen, die bis heute Bestand hat. Nach dem Ende seiner Herrschaft und seinem Tod wurde er zum göttlichen Beschützer des Imperiums erhoben und seit jenem fernen Tag regiert jeder Imperator bis heute unter Sigmars übermächtigen Schatten. Der Streithammer, den er einst schwang, dient noch heute als Symbol des trutzigen Widerstands, den das Imperium all seinen zahlreichen Feinden entgegenbringt, die es von allen Seiten bedrängen.

Das Imperium hat Seuchen, Bürgerkriege, Invasionen der Grünhäute aus den Gebirgen und Legionen von Untoten, die sich aus den verfluchten Hügeln der Vampirfürsten erhoben, widerstanden. Doch die schrecklichsten Feinde der Menschheit sind die Anhänger der Chaosgötter - blutrünstige Barbaren, die aus den nördlichen Wüsten in den Süden dringen, brutale Tiermenschen, die ihre Überfälle aus den tiefsten Winkeln der weitläufigen Wälder starten und korrupte Diener der Chaosgötter, die die Machtstrukturen des Imperiums von innen heraus untergraben. Die Stärke des Imperiums beruht nicht nur auf seiner immensen wirtschaftlichen und militärischen Macht, sondern auch auf der Glaubenstreue und Entschlossenheit seiner Bewohner. Eine der größten Stunden des Imperiums schlug vor gerade einmal zweihundert Jahren, als sich praktisch die ganze Menschheit unter dem Banner Magnus des Frommen versammelte und die schier unbezwingbaren Heerscharen des Chaos im Großen Krieg gegen das Chaos in die Knie zwang.

Momentan regiert Imperator Karl Franz von Altdorf, der Hauptstadt des Reiklands, aus das Imperium. Karl Franz ist nicht nur ein talentierter Staatsmann und Förderer der Religion und Wissenschaft, sondern auch ein fähiger General. Unter seiner Herrschaft hat das Land eine lange Periode des relativen Friedens erlebt, doch jetzt hat erneut die Stunde geschlagen, in der sich die Feinde der Menschheit in großer Zahl zu sammeln beginnen. Die Armeen des Imperiums schützen die Grenzen durch ihren heroischen Einsatz, doch der innere Feind hat sich in der Vergangenheit schon oft als der schlimmste Feind des Imperiums erwiesen. Die einzelnen Provinzen verfolgen oft eigene Ziele, und ihre Kurfürsten misstrauen einander meist auf's äußerste. Doch auch die subtil agierenden Agenten des Chaos sind in allen Schichten der Gesellschaft aktiv und planen den Sturz von Recht und Ordnung. In dieser Lage hat nur ein starker Imperator die Macht, die Einheit des Imperiums zu wahren. Bedenkt man dies, so macht sich der beunruhigende Gedanke breit, dass das Imperium, trotz seiner immensen Macht, momentan nur noch einen Dolchstoß weit von der Anarchie entfernt ist.

Reikländer

Das von dichten Wäldern bedeckte Reikland liegt im Südwesten des Imperiums uns stellt seine reichste und mächtigste Provinz dar. Reikländer sind meist reicher, besser ausgebildet und weltgewandter als die Bewohner der anderen Provinzen und die reichen Händler der Provinz können sich mit ihrer Machtfülle fast schon mit dem Adel messen. Reiklands Bewohner sind voll und ganz davon überzeugt, dass Sigmars Gunst auf sie scheint und sie die wahren Erben des Imperiums sind.

Reikländer sind bekannt für ihre überbordende Art und ihren Drang, andere zu beeindrucken. Die Kleidung der Männer ist militärisch geschnitten und auf ihren breitkrempigen, eleganten Hüten prangen zahlreiche Federn, während sich die Frauen darin gefallen, möglichst extravagante und elegante Kleider zu tragen. Wenn es die Situation erfordert, sind die Reikländer harte Arbeiter und furchtlose Kämpfer, trotz ihres geckenhaften Auftretens. Ihr großer Erfolg liegt an ihrem angeborenen Talent, sich praktisch jeder Situation anzupassen.

Altdorf zieht die Bewohner aus praktisch allen Teilen der bekannten Welt an. Deshalb sind die Reikländer erfahrene Kosmopoliten, die kein Problem damit haben, Schulter an Schulter mit Fremden, Zwergen und Elfen zu leben. Sie haben eine wesentlich weltoffenere, tolerantere Einstellung als die restlichen Bewohner des Imperiums. Aus diesem Grund verwundert es auch nicht, dass die Magieakademien in Altdorf ihre Heimat gefunden haben. Hier ist man deutlich toleranter gegenüber dem Einsatz von Magie, der in anderen Provinzen vermutlich dazu führen würde, dass die örtliche Bevölkerung zu den Heugabeln und Fackeln greifen würde, denn außerhalb des Reiklands gilt selbst vom Imperator sanktionierte Magie als wenig mehr als Hexenwerk und Chaosmagie.

Menschen (Reikländer) als Spielercharaktere

Um ihre Herkunft und Individualität zu repräsentieren, verfügen Menschen (Reikländer) als Spielercharaktere über folgende Rassenfähigkeiten:

  • Anpassungsfähig: Ein Karrierewechsel kostet für einen Menschen (Reikländer) eine Steigerung weniger, als dies normalerweise der Fall ist. Dadurch können die Kosten auch von 1 auf 0 Steigerungen reduziert werden.
  • Vielseitig: Menschen (Reikländer) erhalten bei der Charaktererschaffung 25 Erschaffungspunkte.
  • Vom Schicksal begünstigt: Einmal je Spielabend kann ein Reikländer einem beliebigen Wurf GlückGlück hinzufügen.
  • Wundenlimit: 9 + WI.
  • Verderbnislimit: 5 + WI.